|
Anna und Gina berichten über Foodsharing Freising
by Dr. agr. Manuela P. Gaßner Nach einer Studie der Universität Stuttgart (2012) wirft jeder Deutsche etwa 82 kg Lebensmittel pro Jahr in den Müll. Das sind 6,7 Millionen Tonnen in ganz Deutschland. Da machen Anna, Studentin des Sustainable Ressource Managements (TUM), Betriebsverantwortliche bei Foodsharing und Gina, Studentin der Landschaftsarchitektur (HSWT) und Botschafterin bei Foodsharing nicht mehr mit. Seit über zwei Jahren bzw. seit einem Jahr sind sie Mitglieder von Foodsharing und engagieren sich lokal für die Rettung von Lebensmittel ein. Sie setzten klare Zeichen gegen die sinnlose Verschwendung von Lebensmitteln. Letztes Jahr wurden in Freising so 1000 kg Lebensmittel nur durch die Abholungen bei Kooperationspartnern vor der Tonne gerettet. Die Beiden berichten darüber wie sie auf Foodsharing gekommen sind, die Entstehungsgeschichte, wer mitmachen kann und was geteilt wird. Außerdem erklären sie, wie das Ganze funktioniert, wie die rechtlichen Hintergründe aussehen, wer die Kooperationspartner sind und warum diese mit Foodsharing zusammen arbeiten.
Das Gramm in Graz
by Daniela Keidel Vergangene Woche habe ich ein paar Tage Urlaub in Graz verbracht, eine sehenswerte kleine Stadt übrigens. Dort gibt es seit April 2016 auch einen Laden für Lebensmittel, die offen, in Pfand- oder mitgebrachten Gefäßen, in Glas bzw. Papier nach Hause getragen werden können. Das Gramm hat schon von außen gewonnen, das alte Haus am Rand der Altstadt besticht mit Charme, die weinberankten Arkaden und die kleine Terrasse laden zum Schauen und Verweilen ein. Der Laden selbst ist baulich bedingt klein, aber durch die liebevolle Ausstattung und dem Puppenstubencharakter extrem heimelig. Es gibt ein paar Sitzplätze, an denen man Kaffee, Gebäck, das werktägliche Mittagessen oder das Frühstück am Wochenende verzehren kann. Im Interview: Gemeinschaftsgärten für eine regionale Lebensmittelversorgung und ganz viel Spaß21/6/2016 Kerstin, Till und Tobi erzählen vom
Gemeinschaftsgarten Knollen & Co. in Freising by Dr. agr. Manuela P. Gaßner An einem wunderschönen Montagmorgen stehen vier Fahrräder am Feldrand. Ich bin in einem kleinen Paradies gelandet und treffe Kerstin, Till und Tobi im Gemeinschaftsgarten Freising. Kerstin Metko (29) ist Soziologiestudentin an der LMU München und Till Heinze (31) Brauwesenstudent an der TU München. Die Beiden haben Anfang 2015 den Gemeinschaftsgarten Knollen & Co. gegründet. Seit dem ist einiges geschehen, der gemeinnützige Verein hat inzwischen zwei Flächen, besteht aus 37 Mitgliedern und hat über 260 Freunde. Tobias Wolf (25) Gartenbaustudent an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist von Anfang an dabei und gärtnert fleißig und mit großer Leidenschaft mit. Sie berichten über die Entstehung der Idee, was ein Gemeinschaftsgarten ist, wer mitmacht und was angebaut wird. Außerdem erzählen die Drei, wie sie die Entwicklung von Urban Gardening sehen, geben Tipps für Neugründer und was sie sich für die Zukunft des Gartens wünschen. Da ich mich privat und beruflich viel mit Gartenbau und Landwirtschaft beschäftige, war ich diesen Mittwoch bei den DLG-Feldtagen auf dem Gut Mariaburghausen in Haßfurt im schönen Unterfranken. Am Tag davor hat es stark geregnet, deshalb sind wir mit Gummistiefeln durch den Matsch gewatet. Trotzdem war es schön, lustig und interessant. Ich habe einige alte und neue Bekannte getroffen, die neuesten technologischen Errungenschaften angesehen, Fachforen besucht und für meine Studenten frisches Vorlesungsmaterial mitgebracht 😉 Die DLG-Feldtage finden alle zwei Jahre an unterschiedlichen Standorten statt. Wer mehr erfahren möchte kann sich auf www.dlg.de , www.dlg-feldtage.de oder auf Facebook informieren. Wohin mit den ganzen Holunderblüten? Drei einfache Tipps zum Haltbarmachen und ein Rezept zum gleich essen 😉 Ich habe mich bewusst für einen Stempel entschieden, weil ich Papier sparen möchte.
Mit dem Stempel kann ich „Visitenkarten“ selbst herstellen, wann ich will, wo ich will und wie viel ich benötige. Und zwar auf Papier das es schon gibt: Schmierpapier, Briefumschläge, in ein Notizbuch und zur Not auf einen Unterarm 😉 Mein Stempel ist aus Holz und das Stempelkissen aus 85 % recyceltem Plastik. Ein Stempelkissen reicht für tausende von „Visitenkarten“. Damit ich nicht ständig neue Stempel machen muss, sind nur beständige Informationen darauf. Meine Homepage und mein Name werden sich nicht ändern. Sollte sich meine Adresse, meine E-Mail Adresse oder meine Telefonnummer ändern, kann ich das ganz Zero Waste auf meiner Website unter Kontakt oder Impressum verkünden, ohne einen neuen Stempel. Wer von euch hat noch einen Stempel? Liebe Stempel-Grüße, Eure mM (müllfreie Manuela)
Drittens, weil … (c) www.einfachzerowasteleben.de
Warum?
Wo? Wir wohnen in einem Haus mit Garten. Leider ist der Garten zu schattig für Gemüse. Die sonnigste Stelle ist direkt auf dem Garagendach, das über meinem Balkon gut zu erreichen ist (bequem wäre übertrieben). Auf dem Dach liegt eine schwarze Dachpappe. Der Vorteil ist es wird früher und schneller warm … ich bin mal gespannt, wie oft ich gießen muss 😉 Wie?
Was ist bis jetzt gepflanzt?
Was ist bis jetzt gesät?
Ich freue mich, unserem Essen beim Wachsen zuzusehen. Wahrscheinlich kommen noch mehrere Pflanztöpfe dazu und das ein oder andere wird noch gesät und gepflanzt. In regelmäßigen Abständen präsentiere ich euch den aktuellen Stand und zum Schluss sind wir gespannt wie viel wir auf unserem Garagendach produziert haben. Vielleicht pflanzt Ihr auch noch ein paar Töpfe mit Tomaten, Gurken, Salat auf eurem Balkon oder Garagendach?! Eure Urban-Gärtnerin Manuela Willst du wissen was es regional und saisonal bei uns an Gemüse, Obst, Wildfrüchten und Nüssen gibt? Dann kannst du unter der Blog-Kategorie Regional und Saisonal nachsehen. Was gibt es im Juni?
Gemüse: Auberginen, Bataviasalat, Blumenkohl, Brokkoli, Buschbohnen, Champignons, Chinakohl, Dicke Bohne, Eissalat, Endiviensalat, Fenchel, Frühlingszwiebel, Kartoffeln, Kohlrabi, Kopfsalat, Lollo Rossa, Lollo Bionda, Mairüben, Mini Romana, Pak Choi, Paprika, Portulak, Radiccio, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Rotkohl, Rucola, Salatgurken, Spargel, Spitzkohl, Stangensellerie, Tomanten, Weißkohl, Wirsing, Zuccini, (Blattspinat, Chicoree, Erbsen, Feldsalat, Mangold, Karotten, Poree / Lauch, Rote Bete / Rüben, Sellerieknollen, Stangenbohnen) Obst: Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Süßkirschen, (Äpfel, Aprikosen, Sauerkirschen) Wildfrüchte: Holunderblüten, Pfifferling, Stockschwämmchen Nüsse: – In Klammern sind Früchte, die gerade in der Nebensaison sind. Pilze sammeln, bitte nur wer damit Erfahrung hat! Saisonkalender z.B. von aid, regional-saisonal oder Deutsches Obst und Gemüse oder http://www.utopia.de/ratgeber/der-utopia-saisonkalender Was ist denn das?
Wie ich mich erinnere hat eine Wassermelone eine recht robuste natürliche Verpackung? Nämlich ihre eigene harte Schale! Es ist durchaus verständlich, wenn jemand keine ganze Wassermelone alleine essen kann, aber da gibt es andere Lösungen, als einzeln verpackte mundgerechte Häppchen:
Am Preis kann es auch nicht liegen, denn die Häppchen kosten drei- bis fünfmal so viel wie eine unverpackte und ungeschnittene Melone. Wie lange hält sich die verpackte Melone? Ich nehme an nicht so lange wie eine ganze Melone. Und wie und wo wird das alles entsorgt? Hier gibt es noch ein paar skurrile Verpackungen zum Kopfschütteln, wie einzeln verpackte Kartoffeln, geschälte und verpackte Bananen und Mandarinen … Tipp: Immer wieder schön zum Thema “natürliche Verpackungen von Obst und Gemüse” die Löwenzahnfolge von Peter Lustig “Lauter alte Schachteln”. Ist übrigens auch für Erwachsene geeignet 😉 Was nicht gekauft wird, wird nicht mehr angeboten… so funktioniert das Prinzip von Angebot- und Nachfrage 😉 Eure mM (müllfreie Manuela) Zero Waste Couch / Sofa / Bett / Gästebett selbstgebaut Ich liebe den frischen Geruch von Holz! Mein Großvater war ein passionierter autodidaktischer Schreiner. Ich habe ihn oft mit Stichsäge und Oberfräse gesehen und hatte das Gefühl, das waren seine Lieblingswerkzeuge. Da ich die Resultate immer bewundert habe, begann ich früh unter der Anleitung meines Großvaters mit Holz zu arbeiten. Erst kam das Feilen, Schleifen, dann Bohren und dann endlich Stichsäge und Oberfräse. Inzwischen sind meine Lieblingswerkzeuge …. natürlich Stichsäge und Oberfräse.
Warum fast Zero Waste? Ich habe fast alles verpackungsfrei bekommen… Matratzen vererbt, Lattenrost bei Kleinanzeigen für 10€, ein Brett (120×40) hatte ich noch, zwei Latten, Schrauben im Karton, Winkel waren lose zu kaufen, ABER… drei Bretter habe ich im Baumarkt leider nur in Plastik verpackt bekommen, trotzdem ist das für mich in Ordnung, da ich die Bretter immer wieder für andere Schreiner-arbeiten verwenden kann. Ausserdem ist mein Bett ähnlich gebaut und das hält auch schon 15 Jahre und scheint auch noch weitere 15 Jahre zu halten 😉 Tipp 1: Die Bretter können natürlich beliebig lackiert werden. Ich habe darauf verzichtet, weil es bei meinem Bett auch funktioniert hat und ich die natürliche Farbe am Schönsten finde. Tipp 2: Die Couch / das Bett ohne Matratze als Rückenteil. Die Seitenteile einfach auf die Breite der Matratze plus zweimal die Brettdicke (Vorder- und Rückteil) absägen. Tipp 3: Länge Spannplattenschrauben 45 mm = Latten 30 mm + Brettstärke 18 mm = 48 mm – Puffer Bitte passt auf eure Finger auf! Ich arbeite schon lange mit Maschinen und verzichte manchmal auf eigene Gefahr auf die ein oder andere Arbeitsschutzmassnahme. Aber trotzdem arbeite ich immer vorausschauend und vorsichtig 😉 Viel Spaß beim Handwerkl’n wünscht … Eure schreinernde mM (müllfreie Manuela) Was gibt es im Mai?
Gemüse: Bataviasalat, Blattspinat, Blumenkohl, Champignons, Chinakohl, Eissalat, Frühlingszwiebel, Kartoffeln, Knoblauch, Kohlrabi, Kopfsalat, Lauch, Lollo Rossa, Lollo Bionda, Mini Romana, Paprika, Petersilie, Portulak, Raciccho, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Rucola, Salatgurken, Schnittlauch, Spargel, Spitzkohl, Stangensellerie, Tomaten (Buschbohnen, Brokkoli, Chicoree, Dicke Bohnen, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Mairüben, Karotten, Pak Choi, Poree / Lauch, Rote Bete / Rüben, Rotkohl, Sellerieknollen, Stangenbohnen, Weißkohl, Wirsing, Zucchini) Obst: Äpfel, Erdbeeren, Heidelbeeren, (Himbeeren) Wildfrüchte: Bärlauch, Holunderblüten, Stockschwämmchen Nüsse: – In Klammern sind Früchte, die gerade in der Nebensaison sind. Pilze sammeln, bitte nur wer damit Erfahrung hat! Saisonkalender z.B. von aid, regional-saisonal oder Deutsches Obst und Gemüse oder http://www.utopia.de/ratgeber/der-utopia-saisonkalender
Zero Waste Tontopf-Heizung / Handofen / Handwärmer / Gewächshausofen (c) www.einfachzerowasteleben.de
Tontopf-Heizung / Handofen / Handwärmer / Gewächshausofen Der Frühling kommt mit großen Schritten. Trotzdem ist es am Abend im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon noch kühl. Auch im Gewächshaus ist es in der Nacht noch zu kalt für die jungen Gemüsepflanzen. DIE Lösung: ein Teelichtofen, der wärmt die Hände, gibt ein schönes, gemütliches Licht und schützt die Pflanzen vor Nachtfrost. Die Montage ist so einfach, dass ich zusammen mit meinen Kindern drei kleine Tontopf-Heizungen gebaut habe. Verwendung als …
Materialien:
Bauanleitung:
Eine gute Anleitung gibt es auch unter https://www.youtube.com/user/kreativbastelstube/featured. Ich habe die Materialien etwas reduziert 😉 Tipp 1: Für Zero Waste Teelichter wird ein einfaches Speiseöl ohne intensiven Eigengeruch verwendet z.B. Rapsöl, Sonnenblumenöl, Distelöl etc. Tipp 2: Docht richtig einstellen (kurz) dann verbrennt das Pflanzenöl geruchsfrei, nur beim Löschen kann es ein bisschen nach Öl riechen. Tipp 3: Die Eisheiligen sind von 11. bis 15. Mai (Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius, Kalte Sophia) Tipp 4: Bei den großen Tontöpfen sind die Abflusslöcher größer als die Muttern, deshalb werden hier die Beilagscheiben immer benötigt. Die anderen Beilagscheiben könnten weggelassen werden. Mit Beilagscheiben ist die Stabilität aber viel höher. Tipp 5: Muttern, Beilagscheiben etc. können verpackungsfrei in machen Baumärkten abgewogen werden. Hinweis: Ofen nicht in der Nähe brennbarer Materialien aufstellen (Papier, Vorhang etc.). Nur unter Aufsicht verwenden. Der Ofen ist, wie jede offene Flamme, kein Spielzeug für Kinder. Wärmende Grüße! Eure mM (müllfreie Manuela) Es gibt immer mehr unverpackt Läden, deshalb habe ich heute die Liste aktualisiert und möchte sie mit euch teilen 😉
Unter Zero Waste Alltag werden die neuen und geplanten Läden ständig aktualisiert. Ich freue mich wenn ihr mir aktuelle Infos zu unverpackt Läden per Mail oder über Facebook schickt. Wie?
Wo? Auf dem Markt, im Laden, am Flohmarkt, im Internet… Weitere Praxistipps gibt es bei den einzelnen Kategorien Lebensmittel, Kochen, Pflege, Reinigung, Kleidung oder für Münchner hier. Unverpackt einkaufen in… Deutschland Berlin BioSphäre (verpackungsreduziert) Berlin Original Unverpackt Berlin Unverpackt einkaufen Bonn-Duisdorf Freikost Deinet Bremen Holtorf Feinkost & Kolonialwaren seit 1874 Dresden lose Erfurt Louise geniesst, Eröffnung 1. Juni 2016 Freising Bioladen Lebenskunst Kiel Unverpackt Kiel Hamburg 12 Monkeys Vegankrams (verpackungsreduziert) Hamburg Erdkorn (verpackungsreduziert) Hannover Calenberger Bioladen Hannover Edel unverpackt Hannover LoLa – der LoseLaden Heidelberg Annas Unverpacktes Karlsruhe Unverpackt, Eröffnung Mai 2016 Leipzig EchtUnverpackt Leipzig Leipzig Einfach Unverpackt München Naturlieferant – Plastikfreie Zone (plastikfrei, verpackungsreduziert) München Ohne-Laden Münster Einzelhandel – Zum Wohlfüllen Münster Natürlich Unverpackt Mainz Unverpackt Mainz Nottuln Bio-Nette Nürnberg Bioundnah Passau Unverpackt Passau Recklinghausen Tante Trine, Eröffnung Mai/Juni 2016 Schwäbisch Gmünd Regional und unverpackt Stuttgart Schüttgut, Ende Mai 2016 Trier Unverpackt Trier 30. April 2016 Wiesbaden Bio Unverpackt, Eröffnung Mai 2016 Österreich Gleisdorf bio-sphäre Matzer & Kornwaage (verpackungsreduziert) Graz BIO-LADEN Matzer & Kornwaage (verpackungsreduziert) Graz Das Gramm, Eröffnung Ende April 2016 Hartberg bio-sphäre Matzer & Kornwaage (verpackungsreduziert) Hohenems FRIDA BIOLADEN – CAFÉ Innsbruck Liebe und Lose Linz holis market Wien Lunzers Maß-Greisslerei Schweiz Bachs BachserMärt (verpackungsreduziert) Eglisau BachserMärt (verpackungsreduziert) Zürich Chornlade Limmatplatz und Idaplatz Zürich-Albisrieden BachserMärt (verpackungsreduziert) Zürich-Kalkbreite BachserMärt (verpackungsreduziert) Zürich-Seefeldstr. BachserMärt (verpackungsreduziert) Online: Kivanta Sortiment: Trinkflaschen, Dosen & Behälter, Trinkbecher, Baby & Kind, Home & Living, Sport, Spielsachen Laguna Sortiment: Kinder und Baby´s, Lifestyle, Trinkflaschen, Küchenutensilien, Lunchboxen, Beutel, Sonstiges Monomeer Sortiment: Büro, Haushalt und Küche, Körper und Gesicht Naturtasche Sortiment: federleichte und in Deutschland produzierte Stofftaschen aus Bio-Baumwolle. Die Produktion der Bio-Baumwolle in Indien wird ständig auf Fairness kontrolliert. Plasno Sortiment: Alltägliches für Bad, Essen, Trinken, Vierbeiner, Zuhause und Büro, Lifestyle, Taschen Accessoires und Wohnen, für den Nachwuchs Spielsachen, Alltägliches und Lernen Plasticarian Sortiment: Baby / Kinder, Aufbewahrung, Trinkflaschen, Taschen, Kosmetik, Küche/ Haushalt, Geschenkideen ZeroWasteLaden Sortiment: Bad&Körperpflege, Küche&Essen, Büro&Schule, Reinigung, Haus&Wohnen, Garten, Haustierzubehör zerowasteshop Sortiment: Seife, Zahnbürsten, Jutebeutel, Trinkhalme, Geschenkset, in der Sortimentserweiterung Was?
Viel Spaß beim ZeroWaste Einkauf wünscht euch … Eure mM (müllfreie Manuela) Während den Osterferien hatte ich zwei Termine in Zürich. Ich reise gerne mit wenig Gepäck und Zero Waste. Am Zürcher Hauptbahnhof hat mich der Schutzengel von Niki de Saint Phalle begleitet 😉
Wie bin ich gereist? Alleine sitzend in einem Auto? Nein! Hingefahren bin ich mit meiner Familien-Mitfahrgelegenheit, die zufälligerweise über Freising wieder heim nach Zürich gefahren ist. In Zürich bin ich mit dem ÖPNV (ZVV) gefahren, sehr angenehm, die Verbindungen sind gut und schnell. Meine beiden Termine habe ich so gelegt, dass ich nur ein 24-Stunden Ticket und am zweiten Tag eine Rückfahrkarte lösen musste, das war im Vergleich zu den üblichen Parkgebühren ziemlich günstig. Eine kleine Anekdote: Seit ich das erste Mal in Zürich mit dem Auto unterwegs war, das war 2002, habe ich das Gefühl Zürich besteht hauptsächlich aus Einbahnstraßen! Damals in der analogen Zeit ohne Navi, aber dafür mit Stadtplan bewaffnet hat mich das fast zum Verzweifeln gebracht. Man kann sich in Zürich tatsächlich so verfahren, dass der Standpunkt nicht mehr auf dem Stadtplan zufinden ist! Heute setzte ich mich lieber in die Strassenbahn! Zurückgefahren bin ich mit dem Fernbus und der S-Bahn, günstig und im Normalfall auch schnell. Leider hatte ich zwei Staus, aber dafür viel Zeit um das Bergpanorama zu geniesen (ja, es war schönes Wetter und ich bin im Bus gesessen) und natürlich Zeit zum Lesen. Was habe ich mitgenommen für drei Tage Zürich? Kleidung: zwei T-Shirts, eine Hose, Schlafzeugs, natürlich Unterwäsche und Socken für jeden Tag und das was ich am Leib getragen habe. FERTIG! Pflege: Holzzahnbürste, selbstgemachte Zahnpasta / Deo, Haarseife FERTIG! Verpflegung: Edelstahlflasche und Stofftasche. Gegessen habe ich bei meiner Verwandtschaft im veganen Haushalt (Vielen Dank!), unterwegs habe ich mir was vom Handwerks-Bäcker gekauft (auf die Hand), Obst ohne Plastikverpackung und einen Saft in der Glasflasche. Fazit: Zero Waste Kurztrip nach Zürich war einfach und ich hatte nur eine kleine Tasche dabei 😉 Eure reisende mM (müllfreie Manuela) Schon als Kind habe ich gerne gelesen, Stunde um Stunde. Ich bin schwerbeladen aus Büchereien und Buchhandlungen heim gekommen und habe mir in zwischen eine schöne Bibliothek aufgebaut. Kein Wunder das meine Bücherregale platzen. Also habe ich bei meinem Umzug einige Bücher aussortiert. Das ist mir teilweise nicht leicht gefallen, dafür war das Tragem beim Umziehen leichter!
Wohin mit den Büchern? Einige Bücher habe ich an Freunde verschenkt, zum Secondhand Kaufhaus gebracht oder verkauft. Das Verkaufen hat mich irgendwann genervt. Diese ganze Prozedur: Foto machen, ins Internet stellen, Bezahlungsvorgang kontrollieren, Karton / Umschlag (Verpackung!) besorgen, richtig frankieren, zur Post latschen und das Ganze für ein paar Euro?! Auf der Suche nach einer Alternative bin ich auf Öffentliche Bücherschränke gestoßen. Gesucht: Wo gibt es in der Nähe einen Öffentlichen Bücherschrank? (Bücherschränke in Deutschland, in Österreich und der Schweiz) Gefunden: Aha, am Nordbad (München-Schwabing) gibt es einen! Kleine Anekdote: Ich bin also mit meinem vollgepackten Radlanhänger zum Bücherschrank gefahren und habe mir erst mal angesehen welche Bücher es gibt. Es waren einige interessante Bücher dabei, alle in einem guten Zustand! ABER ich bin ja hier um Bücher abzugeben … Als ich meine Bücher auspackte, sah ich, wie eine ältere kleine Dame von einer Bank in der Nähe aufstand und auf mich zukam. Ok, was will die? Sie fragte mich sehr freundlich, ob sie mir die Schranktür aufhalten darf und ob ich öfters Bücher bringe. Ja gerne, das ist aber nett und nein, ich bringe zum ersten Mal Bücher, aber finde das eine ganz tolle Idee! Als ich das Struwwelpeterbuch (wir hatten zwei davon) einsortieren wollte, fragte sie, ob sie das haben könnte, für ihre Enkelkinder? Ja, natürlich. Sie hat sich sehr gefreut und ich habe mich auch gefreut, dass sie sich so freute. Es war schön zu sehen, dass ein ausrangiertes Buch von uns gleich einen neuen Besitzer gefunden hatte. Die Vorteile:
Eine weitere Alternative ist Bookcrossing. Bookcrossing.com bzw. Bookcrossers.de Über die Seiten können Bücher registriert werden und dann weiter gegeben oder an öffentlichen Plätzen liegengelassen werden. Ich habe auch schon Bücher in Zügen gesehen und gelesen. Der neue Leser kann auf den Websites Kommentare (auch anonym) hinterlassen und den nächsten Fundort eintragen. Da ich wirklich sehr gerne lese, werde ich sicher irgendwann auch mal wieder Bücher holen 😉 Viel Spaß beim Lesen, Tauschen, Leihen und Bücher frei lassen! Eure Leseratte-Manuela Was gibt es im April?
Gemüse: Blattspinat, Champignons, Kartoffeln, Kopfsalat, Paprika, Poree / Lauch, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Spargel (Blumenkohl, Chicoree, Chinakohl, Eissalat, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Frühlingszwiebel, Kohlrabi, Karotten, Rote Bete / Rüben, Rotkohl, Salatgurken, Schwarzer Winterrettich, Schwarzwurzeln, Sellerieknollen, Spitzkohl, Tomaten, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zwiebeln) Obst: Äpfel, (Erdbeeren) Wildfrüchte: Bärlauch, Speisemorchel, Stockschwämmchen Nüsse: (Haselnüsse, Walnüsse) In Klammern sind Früchte, die gerade in der Nebensaison sind. Pilze sammeln, bitte nur wer damit Erfahrung hat! Saisonkalender z.B. von aid, regional-saisonal oder Deutsches Obst und Gemüse oder http://www.utopia.de/ratgeber/der-utopia-saisonkalender Es müssen keine in Plastik verpackten Kuchen oder Plätzchen zum Nachmittagstee oder -kaffee sein. Selbst backen ist doch viel schöner und vor allem es schmeckt!!
Joghurtkuchen Zutaten für eine Kastenform (26 cm): 1 Becher 200 g Vollmilchjoghurt (aus dem Pfandglas) 2 Becher 240 g Zucker (5 kg Papier-Großpackung oder aus einem Unverpackt-Laden) 3 Becher 240 g Mehl (5 kg Papier-Großpackung oder Unverpackt-Laden) 1 Becher 150 ml Sonnenblumenöl (Glasflasche oder Unverpackt-Laden) 3 Eier (Karton, Wochenmarkt, Bauer) 1 TL Backpulver (Papier-Großverpackung) 1 Prise Salz (Karton) 1/2 abgeriebene Bio-Zitronen Schale (lose gekauft) 1 gehäufter TL Kakao (Papierverpackung) Puderzucker zum Uberstäuben (Karton oder selbstgemacht aus “normalem” Zucker) Arbeitszeit: 15 Minuten mischen, 60 Minuten Backen Und so geht es: Backform fetten und mit Mehl ausstäuben. Alle Zutaten (ausser den Kakao) in eine Schüssel geben und fleissig mixen. Die Hälfte des Teiges in die Form geben, die andere Hälfte mit dem Kakao verrühren und dann darauf geben. Mit einer Gabel leicht vermischen. Dann bei 175 °C circa eine Stunde backen. FERTIG! Viel Spass beim Nachmittagstee oder -kaffee! Eure mM (müllfreie Manuela) Rezept nach meinem Lieblingsbackbuch aus dem Jahr 2000: “Backvergnügen wie noch nie” von GU (Gräfe und Unzer)
Zero Waste Entkalken (c) www.einfachzerowasteleben.de
Was ist Wasserhärte? Wasserhärte bezeichnet nicht, wie auf dem Bild flüssiges und gefrorenes Wasser ;-), sondern den Gehalt an Calcium- und Magnesium-Ionen im Wasser. Die Wasserhärte wird in den Einheiten °dH (Grad deutscher Härte) oder in mmol CaCO3 / l angegeben (Umrechnungsfaktor 5,6). Sehr weiches Wasser hat unter 2 °dH z.B. Regenwasser, Wasser aus kalkarmen Gesteinen und Hochmoorgebieten. Sehr hartes Wasser über 30 °dH ist nicht mehr trinkbar. Hier in Deutschland gilt folgende Einteilung: Weiches Wasser <1,5 mmol CaCO3 / l bzw. 8,4°dH Mittleres Wasser 1,5 bis 2,5 mmol CaCO3 / l bzw. 8,4 bis 14 °dH Hartes Wasser > 2,5 mmol CaCO3 / l bzw. 14°dH Quelle: BMJV Wasch- und Reinigungsmittelgesetz – WRMG Warum ist die Wasserhärte wichtig? Die Wirksamkeit von selbstgemachten Reinigungsmitteln z.B. Spülmaschinenmittel, Bad- und Glasreinigern ist, je nachdem in welcher Region man sich befindet, unterschiedlich. Bei hartem Wasser wird mehr Entkalkungsmittel als bei weichem Wasser benötigt. Bei hartem Leitungswasser bilden sich Kalkablagerungen z.B. bei Wasserkochern, Kaffeemaschinen, Waschmaschinen und Spülmaschinen. Je dicker die Kalkschicht (sog. Kalkwärmesperre) ist, desto geringer ist der Wirkungsgrad d.h. das Wasser braucht länger bis es sich erhitzt und der Energieverbrauch steigt drastisch an. Die Leitungen der Wasch- und Spülmaschinen verstopfen oder korrodieren, das Gerät geht somit schneller kaputt. Deshalb ist es wichtig die Geräte regelmäßig zu entkalken. Das geht ganz einfach Zero Waste z.B. mit verdünnter Essigessenz, Natron oder Zitronensäure (Kupfer und Chrom). Essigessenz gibt es in der Flasche und Natron / Zitronensäure als Pulver in der Papierverpackung aus der Drogerie zu kaufen. Auch Wasserhahn / Duschkopf verkalken relativ schnell, da die restlichen Tropfen verdunsten und der Kalk zurück bleibt. Zum Entkalken einfach das Sieb aufschrauben und in einem Glas mit Essigessenz oder einer Natron-Wasser-Mischung einweichen. Danach mit einer Bürste den restlichen Kalk abschrubben und schon ist der Wasserhahn / Duschkopf wieder wie neu. Das gleiche bei einer Tröpfchenbewässerungsanlage für die Tropfer . Kalkflecken im Bad und auf Glasscheiben können ganz einfach mit verdünntem Essig entfernt werden. Bei den Badarmaturen aus Chrom (Kupfer?) sollte eine verdünnte Zitronensäure verwendet werden. Achtung! Säuren sind ätzend und können Haut und Atemwege angreifen, deshalb am Besten eine Bürste (Holz) verwenden und nach dem Reinigen Lüften. Zum Entkalken gibt es außerdem diverse Enthärtungsanlagen auf dem Markt. Die chemische Reaktion der Kalkauflösung: CaCO3 + 2 H+ → Ca2+ + H2CO3 Aus dem Calciumkarbonat (Kalk) und einer Säure (H+) entsteht Calcium und Kohlensäure. H2CO3 → H2O + CO2↑ Die Kohlensäure wird zu Wasser und Kohlenstoffdioxid. Karten zur Wasserhärte Deutschland: leider habe ich keine Karte von Deutschland gefunden, die nicht von einem Produktverkäufer stammt. Da ich hier keine Werbung für Enthärtungspulver bzw. -anlagen mache, deshalb bitte einfach googeln 😉 z.B. München hartes Wasser 15,8 °dH Österreich: Übersichtskarte der Härtegrade vom BMLFUW Schweiz: Übersichtskarte der Härtegrad mit Orts- bzw. Postleitzahlsuche vom SVGW Interessantes zur Chemie von Wasser (..ich liebe es):
Mehr Wissenswertes zu Wasser, Leitungswasser und Wasser sparen gibt es auf meiner Seite Zero Waste – Wasser Ich liebe solche Definitionen und praktischen Chemieunterricht 😉 Eure mM (müllfreie Manuela) Was gibt es im März?
Gemüse: Blattspinat, Champignons, Chicoree, Kartoffeln, Rhabarber, Rote Bete / Rüben, Rotkohl, Sellerieknollen, Weißkohl, Winterpostelein, (Chinakohl, Eissalat, Endiviensalat, Feldsalat, Grünkohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Karotten, Mangold, Paprika, Poree / Lauch, Radieschen, Rosenkohl, Rucola, Salatgurken, Schwarzer Winterrettich, Schwarzwurzeln, Spargel, Tomaten, Wirsing, Zucchini, Zwiebeln) Obst: Äpfel, (Birnen) Wildfrüchte: Austernseitling, Bärlauch, Speisemorchel, Stockschwämmchen Nüsse: (Haselnüsse, Walnüsse) In Klammern sind Früchte, die gerade in der Nebensaison sind. Pilze sammeln, bitte nur wer damit Erfahrung hat! Saisonkalender z.B. von aid, regional-saisonal oder Deutsches Obst und Gemüse oder http://www.utopia.de/ratgeber/der-utopia-saisonkalender Warum?
Einfach, schnell, gesundheitsfreundlich, umweltschonend, ergiebig uuuuuund billig!!! Weg mit den einzeln verpackten Spülmaschinentaps, bei denen man nicht genau weiß was alles drin ist! Und so einfach gehts! Für eine kleine Testportion: Grammangabe / Verhältnis 125 g / 4 EL Zitronensäure (Pulver in der Papierverpackung, Drogeriemärkte) 60 g / 2 EL Soda (Pulver in der Wachspapierverpackung, in Drogeriemärkten leider in der Plastikverpackung, s. Tipp) 60 g / 2 EL Natron (z.B. KaiserNatron, Backpulver in der Papierverpackung, Supermarkt, Drogerie) 30 g / 1 EL grobes Meersalz (im Karton, Bioläden oder Reformhaus) Zeitaufwand: 1 Minute Anleitung: Alles mischen und in einem trockenen Gefäss aufbewahren, am Besten ein Bügelverschlussglas verwenden. Zwei bis drei TL, je nach Spülmaschinengröße und Verschmutzungsgrad, in die Klappe für die Taps geben. Das Geschirr wird super sauber und die Spülmaschine stinkt auch nicht mehr so schnell! Erstaunlich und das ohne giftige Zusatzstoffe!! Rechnung: Zitronensäure: 4,00 € pro 500 g, Testportion: 1,00 € Waschsoda: 2,50 € pro 500 g, Testportion: 0,30 € Natron: 3,50 € pro 500 g, Testportion: 0,42 € Meersalz: 1,00 € pro 500 g, Testportion: 0,06 € Eine Testportion kostet somit 1,78 €, damit können 18 (2 TL) oder 28 (3 TL) Waschgänge gespült werden. Bei 2 TL kostet ein Waschgang 0,06 € und bei 3 TL 0,10 €. Herkömmliche Spülmaschinentaps kosten pro Waschgang 0,13 € bis 0,25 €. Tipp 1: Das Mittel darf, wie bei der Waschmaschine, nicht schäumen sonst pumpt die Spülmaschine Luft, wird heiß und kann möglicherweise kaputt gehen. Bei mir schäumt das Mittel nicht und meine Spülmaschine läuft wunderbar. Tipp 2: Waschsoda 500 g in der Plastikverpackung reichen für etwa 153 (3TL) bzw. 230 (2TL), nicht ganz plastikfrei aber sehr viel Verpackung gespart! Tipp 3: Das Meersalz muss grobkörnig sein um die Löslichkeit zu verzögern. Meersalz kann in Gegenden mit weichem Wasser das Spülmaschinensalz teilweise ersetzten. Wo es hartes Wasser gibt, sollte Spülmaschinensalz verwendet werden. Gibts übrigens oft im Karton zu kaufen! Hinweis! Auch dieses Spülmaschinenpulver muss vor neugierigen Kinder unzugänglich aufbewahrt werden! Viel Spass beim Abspülen! Eure mM (müllfreie Manuela)
Anleitung: kleines Zero Waste Brotzeittäschchen (c) www.einfachzerowasteleben.de
Warum? Jeden Tag beim Bäcker vorbei und noch schnell was mitgenommen? Jedes Mal eine Papiertüte, die gleich wieder weggeworfen wird. Das sind pro Jahr, ohne Wochenenden, 261 kleine Papiertüten. Das ist jetzt Vergangenheit. Nach dem Vorbild der Papiertüten, habe ich vier kleine Taschen, aus einem ungenutzten Tischläufer genäht. So einfach geht es! Für eine Tasche benötigst du: Stoffrest (42 x 22 cm) Nähmaschine und natürlich einen Faden Lineal Anleitung:
Viel Spaß beim Nähen und papierfreien Bäckereinkauf! Eure müllfreie Manuela
Dr. Manuela Gaßner
Franziska vom Umweltblog Grünes Element hat mich gebeten ein paar Fragen zum Thema Zero Waste Leben zu beantworten. Das hat mich natürlich sehr gefreut, je mehr ein Zero Waste Lebenstil bekannt wird, desto mehr können wir gemeinsam die Umwelt schützen und für die nächsten Generationen die Schönheit der Natur erhalten. The Zero Waste Mission! Vielen lieben Dank an Franziska für das tolle Interview! #5Fragen an Manuela zum Thema Zero Waste Heute darf ich meiner Blogger-Kollegin Manuela von Einfach Zero Waste Leben einige Fragen zum Lebenskonzept Zero Waste stellen. Manuela ist an der TU München besser als Dr. agr. Gaßner bekannt und ist beruflich als Speaker, Dozentin, Workshopleiterin und im Bereich Projektmanagement unterwegs. Gemeinsam mit ihren drei Kindern lebt Manuela Zero Waste, also ohne Müll zu produzieren. In unseren #5Fragen erzählt sie, wie einfach ein müllfreier Lebensstil möglich ist. Ist ein Zero Waste Lebensstil, also ein Leben komplett ohne Müll, überhaupt möglich? Da wir in einer hochtechnisierten Welt leben ist ein Leben komplett ohne Müll schwierig, aber ein Leben fast ohne Müll ist meiner Meinung nach möglich. Mein Konsum hat sich verändert, und zwar zum Positiven. Ein Zero Waste Leben macht Spaß, ist einfacher, hochwertiger, gesünder, bodenständiger, günstiger und macht dazu noch unabhängiger und selbstbestimmter. Was gilt für dich überhaupt als Müll? Was ist zum Beispiel mit Bioabfall, Papier oder Glas, also recyclebaren Sachen? Bioabfälle sind aus dem Boden mittels Nährstoffen, Wasser und Luft entstandene Stoffe, im Haushalt sind das v.a. Lebensmittelreste wie Obst- und Gemüseschalen, Kaffeesatz, Apfelputzen, Salatstrunk und so weiter. Das kommt bei uns in den Bioabfall. In Deutschland landen leider auch sehr viele verdorbene Lebensmittel im Müll. Bioabfall ist für mich kein Müll, sondern wertvolle Energie. Ich achte trotzdem sehr darauf keine Lebensmittel zu verschwenden. Papier ist im Grundsatz auch kein Müll, es kann gut recycelt werden. Leider wird viel zu viel verwendet und verschwendet. Die Herstellung von Papier ist sehr wasserintensiv und verantwortlich für viele Waldrodungen. Auch das Recyceln kostet sehr viel Wasser und CO2. Deshalb ist es ebenso wichtig, sparsam mit Papier umzugehen und zu überlegen, ob das wirklich alles nötig ist oder ob es auch papierfreie Möglichkeiten gibt. Glas kann besser als TetraPak, PET-Flaschen oder anderes Plastik recycelt werden. Ich finde Pfandflaschen und -gläser sehr sinnvoll, da die einmalige Nutzung von Glas auch einen hohen CO2-Faktor hat. Bei Elektrogeräten ist die richtige Entsorgung wichtig. In den Geräten stecken wertvolle Materialien, wie Metalle und seltene Erden. Deren Abbau ist oft verbunden mit einer massiven Umweltschädigung unter unmenschlichen und z.T. tödlichen Bedingungen. Der Rest besteht v.a. aus Plastik und Verbundstoffen (Plastik, Metalle, Papier), die nur sehr schwer oder teilweise gar nicht mehr getrennt werden können. Um den „Rest“ zu vermeiden gibt es viele sinnvolle und tolle Alternativen. Recyclebare Sachen sind nur recyclebar, wenn sie richtig entsorgt werden. Wieso hast du dich entschlossen, Zero Waste zu leben? Gab es einen konkreten Auslöser? In Freising gibt es den gelben Sack. Jedes Mal habe ich mich geärgert über die riesigen Berge an gelben Säcken, die sich an den Straßenecken am Abholt-Tag auftürmen. Der gelbe Sack ist aus so dünnem Plastik, das er regelmäßig aufgerissen ist und sich der Müll über die Gehwege ergossen hat. Also habe ich angefangen die Verpackungen im Supermarkt zu lassen, aber auch das hat mich irgendwann genervt. Die ewige Auspackerei vor dem Supermarkt und zu Hause musste immer noch ein Müllberg entsorgt werden. Da ich in meiner Freizeit eine begeisterte Gärtnerin bin, kann ich einiges an Gemüse, Obst und Kräutern verpackungsfrei „konsumieren“ und im Sinne von Foodsharing mit anderen teilen und tauschen. Zum Haltbarmachen wird immer viel verarbeitet, eingemacht und eingefroren. Während meiner Auslandsaufenthalte habe ich oft Unmengen an Müll auf sogenannten Landfill Sites gesehen, dieser Umgang mit der Natur hat mir richtig wehgetan. Dann bin ich auf Sandra Krautwaschl und Bea Johnson gestoßen, deren Experimente und Lebensstil haben mir nochmal mehr die Augen geöffnet. Und eines Abends habe ich beschlossen, jetzt ist Schluss mit Müll, seit dem lebe ich einen Zero Waste Lebensstil. Musst du auf bestimmte Dinge verzichten, um möglichst müllfrei zu leben? Wenn ja, was davon fällt dir am schwersten? Da muss ich tatsächlich nachdenken. Es gibt einige Dinge, die ich jetzt nicht mehr kaufe, aber das würde ich nicht als Verzicht bezeichnen, sondern eher als Konsumveränderung. Ich bin schon immer experimentierfreudig und habe viel Freude daran, etwas Neues auszuprobieren, v.a. wenn ich damit Müll vermeiden und der Umwelt etwas zurückgeben kann. Wegen meiner wissenschaftlichen Ader macht es mir Spaß zu recherchieren und die Wirtschaftlichkeit der Alternativen zu berechnen. Jetzt freue ich mich über meine ganzen Erfahrungen, die ich z.B. im Schrebergarten meines Opas, auf einer Finca in Venezuela oder auf meinen Reisen gemacht habe und nun in meinem Alltag nutzen kann. Was würdest du raten: Womit fängt man am besten an, um Abfall zu reduzieren? Das kann bei jedem anders sein. Ich habe mich am Anfang in meiner Wohnung umgesehen, in der Küche, im Bad, in der Abstellkammer, in den Kinderzimmern und bin auf viele Verpackungen gestoßen. Von Berufswegen habe ich mich immer mit Agrarwissenschaften und Gartenbau beschäftigt und eigentlich gedacht ich lebe schon ziemlich umweltfreundlich, aber dem war nicht so. Ich hatte in fast jedem Zimmer einen Mülleimer, in der Küche, im Bad und in den Kinderzimmern, jetzt habe ich nur noch ein kleines Glas in der Küche und sehe genau welcher Müll noch anfällt. Die einfachsten Schritte in ein Leben ohne Müll sind: Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen und so viel wie möglich lose kaufen, auf TetraPak, PET-Flaschen und Plastikbecher verzichten, Milch, Sahne, Jogurt, Soßen, Säfte usw. in der Pfandflasche kaufen und auf Papierverpackungen ohne Plastikfenster etc. achten. Ich finde es außerdem schön, etwas mit den eigenen Händen selbst herzustellen, dann eröffnen sich noch ganz viele Wege zu einem Leben ohne Müll. Ein wichtiger Punkt ist, langsam umzustellen statt wie wild auszusortieren und wegzuwerfen, sondern alles aufzubrauchen. Währenddessen sollte man sich mit offenen Augen umsehen, um neue oder auch alte Alternativen zu entdecken. Vielen Dank für deine Antworten, liebe Manuela! Wir schätzen Manuelas Blog http://www.einfachzerowasteleben.de/ besonders wegen der vielen Rezepte und Küchentipps. Außerdem gibt es dort viele weitere Ideen zu DIY, Kleidung, Wasser, Lebensmitteln, Putzen, Medien-Empfehlungen und vieles mehr. Wenn ihr jetzt mehr Lust auf einen müllreduzierten Lebensstil habt, schaut doch mal dort vorbei! Franziska schreibt u.a. für GrünundGloria und MucBook.
Zero Waste Hafermilch selbst gemacht
Warum? Laktoseintoleranz, vegan oder einfach mal etwas Anderes ausprobieren? Im letzten DIY Beitrag habe ich über den Wasserverbrauch zur “Herstellung” von Kuhmilch berichtet, heute gibt es Alternativen dazu die ohne Verpackung, Konservierungsstoffe, Verdickungsmittel, Zuckerzusätze und große Transportwege einfach zu Hause selbst gemacht werden können. Außerdem stellt sich bei veganer Bio-Milch nicht die Frage ob die Haltung tiergerecht war oder nicht. Als Alternativen zur tierischen Milch gibt es beispielsweise Hafermilch, Dinkelmilch, Mandelmilch, Haselnussmilch, Cashewmilch, Macadamiamilch, Reismilch, Hanfmilch, Sojamilch und Kokosmilch. Um die Transportemissionen möglichst gering zu halten, ist vegane Milch aus regionalem Anbau wie Hafer-, Dinkel-, Haselnuss- und Sojamilch geeignet. Ja, Soja wird auch in Deutschland und Reis in Italien (wer europäische Anbaugebiete sucht) angebaut. Pflanzenmilch wird immer im TetraPak angeboten, dabei kann sie so einfach und günstig selbst hergestellt werden. Vorab, wer noch keine Pflanzenmilch getrunken hat, sollte das Experiment nicht mit der Erwartung nach dem Geschmack “echter Milch” starten. Pflanzenmilch schmeckt einfach nach Getreide oder Nüsse und dem optionalen Süßungsmittel. In bestimmten Bereichen ersetzte ich Kuhmilch mit Hafermilch, aber beim Kaffee habe ich schon alles versucht und bin doch bei der Kuhmilch geblieben, da Kuhmilch für mich den Geschmack des Kaffee nicht überdeckt und die beste Latte Art damit gemacht werden kann. Außerdem ist vegane Milch einfach, schnell, gesund, umweltschonend uuuuuund günstig herzustellen!!! Und so einfach gehts! Für einen Liter Hafer- oder Dinkelmilch:
Zeitaufwand: 5 Minuten Arbeit und eine Nacht bzw. 12 Stunden stehen lassen Anleitung: Je nach Geschmack ein bis zwei Tassen Hafer- bzw. Dinkelflocken mit ein bis zwei Tassen warmen Leitungswasser aufgießen (1 Hafer : 1 Wasser). Das ganze über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen Salz und wer möchte Honig, Kakao, Zimt etc dazu geben und mit dem Mixer zu einem feinen Brei pürieren. Während dem Mixen das restliche Wasser dazu geben. Die Hafer- bzw. Dinkelmilch mit Hilfe eines Siebtuchs und eines Trichters in die Flasche füllen. Im Kühlschrank aufbewahren und den Rest als Müslibeilage essen. FERTIG! Rechnung:
Tipp 2: Vor dem Trinken schütteln, da sich ein Satz bildet, das ist vielleicht ein Grund warum vegane Milch in der Glasflasche schwer zu finden ist. Es könnte auch eine braune Pfandflasche angeboten werden, dann ist der Satz nicht sichtbar und die TetraPak-Verpackung wäre nicht mehr nötig. Tipp 3: Hafer- und Dinkelmilch hält sich im Kühlschrank etwa 5 bis 7 Tage Tipp 4: Hafer- und Dinkelmilch kann auch zum Kochen z.B. für Pudding und zum Backen verwendet werden. Viel Spaß beim Trinken! Eure mM (müllfreie Manuela)
Saisonales und Regionales im Februar (c) www.einfachzerowasteleben.de
Saisonal essen und kochen sagt sich so einfach, aber was gibt es denn im Februar? Schon als kleines Kind habe ich im Garten meines Opas Gemüse und Obst angebaut, das ist mir bis heute geblieben. Deshalb ergänze ich die Liste mit meinen Erfahrungen und für die Wildfruchtsammler unter uns mit meinem offenen Blick in die Landschaft. Gemüse: Champignons, Chicoree, Chinakohl, Feldsalat, Kartoffeln, Kerbel, Knollensellerie, Rosenkohl, Rote Bete / Rüben, Rotkohl, Schwarzer Rettich, Schwarzwurzeln, Spitzkohl, Stangensellerie, Weißkohl, Winterpostelein, Wirsing, (Blattspinat, Blumenkohl, Brokkoli, Endiviensalat, Grünkohl, Karotten, Kopfsalat, Poree / Lauch, Radiccio, Rucola, Zwiebeln) Obst: Äpfel, (Birnen) Wildfrüchte: Austernseitling, Nüsse: (Haselnüsse, Walnüsse) Die Früchte in Klammern sind gerade in der Nebensaison. Pilzesammeln, bitte nur wer damit Erfahrung hat! Saisonkalender z.B. von aid, regional-saisonal oder Deutsches Obst und Gemüse. |
Wer?
Mein Name ist Manuela und ich lebe jetzt einfach Zero Waste! Kategorien
Alle
Archive
Juli 2019
|

RSS-Feed